Baukonzession

Jede Tätigkeit, die eine urbanistische und bauliche Umgestaltung des Gemeindegebietes mit sich bringt, unterliegt einer Baukonzession.

Die Konzession wird auf Antrag des Bauwerbers und gegen Vorlage eines Bauprojektes vom Bürgermeister oder dessen delegierten Assessor erlassen.
Das Bauamt überprüft, ob das eingereichte Projekt den geltenden urbanistischen und baulichen Bestimmungen entspricht. Die Entscheidungen des Bürgermeisters über die Gesuche um Erteilung der Baukonzession müssen dem Gesuchssteller binnen 60 Tage nach Eingang des Gesuches oder nach Vorlage von zusätzlichen, vom Bürgermeister verlangten oder von den Antragstellern/Interessenten eingereichten Unterlagen zugestellt werden.

Läuft diese Frist ab, ohne dass sich der Bürgermeister äußert, so gilt das Gesuch als angenommern. Die Rechte Dritter bleiben aufrecht. Die Baukonzession kann nur an den Grundstückseigentümer bzw. Gebäudeeigentümer oder an eine andere berechtigte Person erteilt werden. Die erteilte Baukonzession kann ohne weiteres auf die Rechtsnachfolger (Käufer, Erben usw.) des Konzessionsinhabers nach Vorlage des entsprechenden Rechtstitels übertragen werden.

Die Baukonzession wird vorbehaltlich der Rechte Dritter erteilt. Sie wird monatlich an der Amtstafel veröffentlicht. Der Termin für den Beginn der Arbeiten darf nicht mehr als ein Jahr ab Erteilung der Baukonzession betragen; der Termin für die Vollendung, innerhalb dessen der Bau bewohnbar oder benutzbar sein muss darf nicht mehr als drei Jahre ab dem Datum des Beginns der Arbeiten betragen. Die Gültigkeit der Konzession darf ein Jahr nicht überschreiten. Falls die Arbeiten innerhalb dieser Frist nicht begonnen werden, muss der Interessent ein Gesuch um Erneuerung der Konzession einreichen. Nach Verfall dieser letzten Frist muss der Interessent ein Gesuch um Erneuerung der Baukonzession einreichen. Das Inkrafttreten neuer städtebaulicher Bestimmungen bringt den Verfall jener Konzessionen mit sich, die im Widerspruch zu diesen Bestimmungen stehen, es sei denn, dass die entsprechenden Arbeiten bereits begonnen wurden.

Die Baukonzession ist mit der Entrichtung einer Gebühr - Erschließungsbeitrag und Baukostenabgabe - verbunden. Der Bürgermeister kann eine erteilte Baukonzession widerrufen, wenn diese im Widerspruch zum öffentlichen Interesse steht oder wenn sie aufgrund falscher Unterlagen erteilt worden ist.

Einzureichende Unterlagen:

  • Baugesuch versehen mit einer Stempelmarke 
  • Planunterlagen in 3-facher Ausfertigung (Mappenauszug, Lageplan, Grundrisse, Schnitte, Ansichten, fotografische Dokumentation, ...)
  • technischer Bericht (urbanistische Angaben, Beschreibung) 
  • Kubaturberechnung (Bestand/Neu)
  • ISTAT-Formular 
  • Zustimmung Grundeigentümer 
  • je nach Projekt verschiedene Unterlagen

Die Unterlagen müssen von einem befugten Techniker unterschrieben sein.

 

Zuständig

  • Alexander Lüfter (Verantwortlicher für das Bauamt und für die Gemeindeimmobiliensteuer - GIS)

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